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Samstag, 6. Mai 2006

Svenska Dagbladet har skrivit:

Ab und an liest mensch den Namen Eisenhüttenstadt auch in der internationalen Presse. So fand ich heute im schwedischen Tageblatt (Svenska Dagbladet) folgenden Artikel aus dem Jahr 2002, von dem ich des besseren Verständnisses wegen gleich mal eine Rohübersetzung angefertigt habe:

Nowa Huta mit seinen heute zirka 220.000 Einwohnern, ist von den nach dem Weltkrieg im Ostblock erricheten "Stahlstädten" die intakteste. Vorbild für die sozialistische Musterstadt ist Magnitogorsk im Ural, welche Stalin zu Beginn der 30er Jahre erbauen ließ. Die Stadt wurde rund um ein Stahlwerk und nach Plänen des deutschen funktionalistischen Architekten Ernst May errichtet.

In der DDR stampfte man zu Beginn der 50er Jahre Stalinstadt aus dem Boden, welches später Eisenhüttenstadt getauft wurde. Die ursprüngliche Stadtplanung basierte auf Ideen des Bauhauses, jedoch wollten die Stahlwerker mehr repräsentative Bauten und bekamen so schließlich eine Stadt, die in vielerlei Hinsicht an Ostberlins Prachtstraße Stalinallee, heute Karl-Marx-Allee, erinnert.

Zu den weniger bekannten Stahlstädten gehört das ungarische Dunaujvaros, vormals Sztalinvaros, das 1950 gegründet wurde und heute 40.000 Einwohner besitzt. In Dunaujvaros findet man noch heute eine Mischung aus neoklassizistischen Fassaden, ägyptischen (?) und vom Funktionalismus inspirierten Wohnumgebungen. Über den selben Hintergrund verfügt auch das 1947 errichtete Dimitroffgrad in Bulgarien.


Zu Nova Huta im Internetz: www.nh.pl/english/index.htm

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