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Samstag, 27. Dezember 2008

Zweitausendundneunjahrswünsche

Was ham wir gelacht,
Zweitausendundacht!

Was wern wir uns freun,
Zweitauendundneun!
~

Montag, 22. Dezember 2008

Dein ist mein ganzes Hartz IV

Es war mal ein deutscher Liedermacher, der gab sich immer so oberlehrerhaft, dass er den deutschen Bildungsphilistern direkt ans Herz wuchs und Karriere machte. Die Achtziger waren das Jahrzehnt von Heinz Rudolf Kunze.

Gestern war Hinz Rudolf Kunz wieder mal im Radio zu hören, als Interviewpartner auf Radio Eins. Dort durfte man viel Neues erfahren. Zum Beispiel, dass deutschsprachige Musik schlecht sei, weil niemand mehr dichten könne so wie früher. Auch wurde früher insgesamt bessere Musik gemacht als heute. Ja früher, als alles noch aus Holz war. Dabei hatte Herr Kunze in den Neunzigern an vorderster Front für eine Quote von deutschsprachiger Musik im deutschen Radio gekämpft. Nun stellt sich heraus, der Kunze mag The Who, The Kinks und The Smith viel lieber als Udo Lindenberg und Helge Schneider.

Warum der Wind an dieser Stelle? Heinz Rudolf Kunze ist zwar ein Wessi und in Oldenburg aufgewachsen, seine Eltern stammen aber aus der Niederlausitz, sie sind Vertriebene. Laut seiner Aussage leben ein Teil der entfernten Verwandten in - aufgepasst! - Eisenhüttenstadt, Guben oder Cottbus.

Also: wer mit Heinz Rudolf Kunze verwandt ist und Kontakt hat, der kann ihm ja mal sagen, dass er zwar einen guten Musikgeschmack bewiesen, aber dennoch keine Ahnung von Musik hat.

Dienstag, 9. Dezember 2008

Nachruf

"Ist der Nachruf erst ruiniert, lebt - äh ..."

(J. F. Mamjjasond)

Freitag, 5. Dezember 2008

Genie

"Ein Genie geniert sich nie."

(J. F. Mamjjasond)

Donnerstag, 4. Dezember 2008

Berufung

"Ist der Beruf erst ruiniert,
lebt es sich ganz ungeniert."

(J. F. Mamjjasond)

Mittwoch, 3. Dezember 2008

Selbstgespräche bloggen

"Bloggen ist wie Selbstgespräche führen, nur mit dem Unterschied, dass man sich dabei nicht selber zuhören muss."

(J. F. Mamjjasond)

Dienstag, 2. Dezember 2008

Alter Schweder

"Bloggen ist wie Masturbieren. Man kann die lyrischsten Ergüsse haben, doch keine Votze kriegt’s mit."

Diese – zugegebenermaßen – recht harsche Aussage stammt nicht von mir, sondern von dem von mir erfundenen skandinavischen Medienphilosophen J. F. Mamjjasond. Justus Frederik Mamjjasond ist Herausgeber des schwer verdaulichen Magazins DER DARMSPIEGEL und gilt gemeinsam mit Hermann Schnulze-Sandwich als Begründer der Völlerei- und Rafinessenbanken.

Das Logbuch Stahlinstadt kann sich glücklich schätzen, seinem einzigen Leser einige Serviettennotizen aus der Hand des J. F. Mamjjasond präsentieren- und pflanzen zu dürfen. Mamjjasond, halb Schwede, halb Norweger, halb Däne, wird uns mit seinen Weisheiten adventskalendarisch bis zum Weihnachtsabend beglücken.