Sonntag, 11. April 2010
Samstag, 10. April 2010
Ende Tunnelstraße
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Samstag, April 10, 2010
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Freitag, 9. April 2010
Ende der Tunnelstraße
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Donnerstag, 8. April 2010
Am Ende der Tunnelstraße
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Mittwoch, 7. April 2010
Licht am Ende der Tunnelstraße
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Dienstag, 6. April 2010
Viel Licht am Ende der Tunnelstraße

An Ostern, diesem christlich überformten Frühlingsfest, zieht es so manchen in die alte Heimat, Familie, Freunde und Verwandte besuchen. Doof nur, wenn die Heimat nicht mehr steht, da sie einem so genannten Stadtumbau - Euphemismus für großflächigen Häuserabriss - zum Opfel fiel. Aber warum viel Aufriss um einen Abriss machen, wenn man ihn ins rechte Bild setzen kann? In einer Bilderreihe im Lobbuch Stahlinstadt soll der Abschied vom Wohnhof in der Tunnelstraße erleichtert werden. So schön war es doch gar nicht, alles Platte, alles grau, alles rechtwinklig, alles am Rande der Stadt und doch viel zu nahe an einer Schnellstraße. Wurde Zeit, das dieser plattentektonische Durchfall wegkommt. Augen auf, es ändert sich was! Bald wird die Lücke im linken Bildbereich größer sein und das ganze fotografierte Ensemble schlucken. Schon jetzt heißt es: Tschüssi Tunnelstraße!
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Dienstag, April 06, 2010
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Samstag, 27. März 2010
E.i.h.ü.: Brandenburg an der Havel

Da habe ich vor einigen Tagen gleich drei Einträge über Neubrandenburg bzw. Neu-Neubrandenburg gepostet und dabei kein einziges Wort über das Original verloren. Nicht nur am Tollensesee stehen tolle Fünfzigerjahrebauten, nein, auch an der Havel wurde gezuckerbäckert. Als bildlichen Einstieg wähle ich hier+heute ein ostiges Wandbild und das aus gutem Grund. Wer mit dem Zug nach Brandenburg düst - es ist der RE1 - dem "wändet" (hier: von Wand) die Stadt diese Seite zu. Ein Plattenbau (von dem mir nicht klar ist, ob er noch steht, denn er war letztes Jahr, als dieses Foto entstandt, gut eingezäunt) zeigt ein überdimensionales Weibsbild. Es ist "Die Stahlarbeiterin", einziger Farbtupfer in einer ansonsten von grauen Männern dominierten Arbeitsumgebung. Richtig, Brandenburg war einst Stahlstadt und durch das Bandstahlkombinat Hermann Matern mit Eisenhüttenstadt verbunden.
Dringt der spazierende Betrachter dann tiefer in die Stadt ein und verliert sich im Häuserlabyrinth, als das sich jede unbekannte Stadt ohne Stadtplan erweist, außer es handelt sich um eine Planstadt, wird er früher oder später das Haus der Sonne sehen. Lass die Sonne an dein Haus, so singt's der Wind in Brandenburg. Ob die Bewohner ein sonniges Gemüt besitzen? Wir wollen nicht gleich von der äußeren Hülle auf den Charakter eines Menschen schließen, aber schön wär's doch. 
Irgendwann überquert der Stadtläufer die Havel und landet in der ursprünglichen Altstadt von Brandenburg, zumindest muss hier die mittelalterliche Keimzelle gewesen sein. Ein Andi Leser fühlt so etwas - die gotischen Kirchen verraten es mir. In der Nähe eine dieser Kirchen, genauer gesagt: am Paulikloster, das heute als Archäologisches Landesmuseum dient, entdeckte ich ein kleines Eisenhüttenstadt. E.i.h.ü. - Eisenhüttenstadt ist halt überall. Die Bauten aus den 1950er Jahren sind mittlerweile schick saniert und sehen aus wie Spielzeug oder Kulisse und mir fällt's wieder ein: Früher, als alle diese Bauten noch nicht modernisiert waren, trauerten sie DDR-weit in einem einheitlichen Grau-Braun (=Graun), so dass sie sich noch ähnlicher sahen und der Dejavu-Effekt stärker.
Ein Traum von mir war es immer einen Film zu drehen, in dem alle diese Bauten vom Beginn der Fünfziger Jahre als ebendas dienen: als Kulisse. Im Film sollte der Zuschauer aber nicht mehr sehen können, in welcher Stadt die Handlung abläuft, denn all die Hausdurchgänge, Pilaster, Säulen und Ornamente ergeben einen virtuellen Stadtraum. Das ist die Grundidee, die Handlung war mir damals nicht ganz klar und wird es auch nicht mehr werden, denn die Bauten sind mittlerweile nicht mehr graun sondern positivgelb oder papyrusweiß oder rosaparks inmitten von Autoparkplätzen. Vielleicht mach ich's ja doch irgendwann, einen melancholischen Streifen in Schwarzweiß, da dominieren die Farbsünden nicht allzu sehr. Von E.i.h.ü. in Brandenburg gibt es leider nur dieses eine Bild - mein Speicherchip war bereits voll und kein Löschkandidat mehr übrig.
Dieses Foto habe ich zuvor geknipst, präsentiere es aber zum Abschluss, denn es enthält die Abschiedsbotschaft: IFA wieder heim. Tschüß Brandenburg! Hallo Berlin!
Fotos: Vier Stück
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Samstag, März 27, 2010
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Montag, 6. Juli 2009
Statt Marketing
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Montag, Juli 06, 2009
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Freitag, 3. Juli 2009
Statt Marketing
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Mittwoch, 15. April 2009
Keine Säulen aus Athen
statttdessen Schnaps in Stahlinstadt... Auch wenn Stephan Remmler seinerzeit etwas anderes bardierte, passt die Melodie ganz gut, um einen akustischen Schunkelauflauf als Kontrapunkt zu diesem menschenleeren Bild zu setzen. Das Foto zeigt eine wenig bekannte Stelle des "Unsichtbaren Wohnkomplexes". Es handelt sich hierbei um ein nur von der Hofseite zugängliches Verbindungsstück zwischen der "Kameltränke" und dem "Aktivist". Wer es ebenfalls fotografieren möchte - Beeilung ist geboten, denn ein Abriss noch in diesem Jahr ist bereits erwogen worden. Der Grund hierfür ist die geringe Frequentation des Säulenganges, wie das Foto schon andeutet und beweist. Doch kaum jemand kennt diese Stelle an der Saarlouiser, Ecke Friedrich-Engels-Straße. Zu unrecht, wie ich finde.
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Mittwoch, April 15, 2009
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Sonntag, 18. Januar 2009
Aktivist wer aktiv ist

Nachdem Ben schon mal den Auftakt machte mit einem historischen EH-Foto aus dem Bundesarchiv, möchte ich den heutigen Sonntag mit einem Foto der HO-Gaststätte Aktivist verschönern. Das Gebäude, das seit der Wende leersteht und einmal jährlich für Kunstaktionen zugänglich gemacht wird, soll wieder einmal gerettet und saniert werden. Das steht zumindest hier und da. Allerdings kann und wird es dann nicht mehr so zugehen, wie auf dem Bild von 1955, denn in den neu entstehenden Büros der EWG wird Rauchen, Trinken und Rumhuren wohl so nicht erlaubt sein. Dafür soll die Bierschwemme wiederhergerichtet werden, als Bierkneipe.
Ich glaube die Meldung sowieso erst, wenn ich den Aktivist picobello intakt am Ende der Saarlouiser Straße leuchten sehe...
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Sonntag, Januar 18, 2009
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Sonntag, 4. Januar 2009
Linz doch mal nach Austria!
"Stahlstadtkinder, immer im Duell
Stahlstadtkinder leben viel zu schnell
Stahlstadtkinder in den Stahlfabriken
Und abends besoffen in den Diskotheken"*
Man merkt es schon an der ungewohnten Dramatik und der sprachlichen Action - hier sind nicht die phlegmatischen Nesthocker der brandenburgischen Stahlinstadt gemeint, sondern der Nachwuchs einer Stadt in der österreichischen Provinz: Linz. Der österreichische Stahlstandort ist (gemeinsam mit der litauischen Hauptstadt Wilna) Europas Kulturhauptstadt 2009 und tritt in diesem Jahr natürlich besonders aufs Gas.
Linz hat mit Eisenhüttenstadt so einiges gemeinsam. Erstens ist es eine Stahlstadt. Das Eisenhüttenkombinat J. W. Stalin von Linz sind die Reichswerke Hermann Göring bzw. nach dem Krieg die staatlichen Vereinigten Österreichischen Eisen- und Stahlwerke (VOEST), heute längst als Voestalpine AG privatisiert. Und es gibt sogar Verknüpfungen zum Hier und Gestern. In den Achtziger Jahren des vergangenen Jahrtausends haben die Östies von Voest uns in Eisenhüttenstadt ein Stahlwerk hingebaut.
Zweitens war Linz die Stadt des Führers. Adolf Schicklgruber, den manche auch Hitler nennen, ging in Linz zur Schule und wollte nach dem Anschluss Österreichs 1938 aus dem Ort eine Musterstadt machen. Darum findet man heute im ganzen Stadtbild Arbeiterwohnblocks und andere Bauwerke aus der NS-Zeit. Der Neoklassizismus der Nazis unterschied sich übrigens nicht so sehr vom Zuckerbäckerklassizismus der Stalinzeit.
Drittens mussten Kriegsgefangene und Zwangsarbeiter in Linz schuften und ließen dabei oft ihr Leben. Das erinnert unsereinen (bzw. sollte unsereinen erinnern) an die Kriegsgefangenen des STALAG III B.
Viertens: Linz liegt an der Donau, Hütte an der Oder.
Linz hat seine Vergangenheit bewältigt, indem es sich ihr gestellt hat. Die Stadt wusch sich aber nicht nur die Weste und die Hände sauber, sondern auch den Himmel, denn von der schmutzigen Industrie vor Ort ist nichts mehr zu spüren.
Ich empfehle eine Städtepartnerschaft, denn Linz wäre vielleicht ein gutes Vorbild für Eisenhüttenstadt. Allerdings besitzt es mit seinen rund 200.000 Einwohnern und als drittgrößte Stadt Österreichs einen gaaanz anderen Stellenwert.
Einfach mal hinfahren und anschauen. Die Stadt hat viel zu zeigen.
~
* Frage: Von wem stammt dieses Zitat?
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Sonntag, Januar 04, 2009
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Freitag, 10. Oktober 2008
Hütte-Abend im Zeughaus-Kino
Immer wieder erreicht mich die Frage: "Andi, wieso schreibst du Stahlinstadt mit 'h'?" Nun will ich die Sache ein für alle mal klarstellen. Ganz einfach: es heißt ja auch Stahlindustrie und nicht Stalindustrie.
Mein lieber Blogsbruder Ben vom Eisenhüttenstadt Blog hat mich doch tatsächlich überreden können, gestern ins Zeughaus-Kino in Berlins Mitte zu kommen. Dort wurden vier sehenswerte historische Dokus gezeigt, die sich mit ehemals neuen Eisenhütten- und Betonstädten in der DDR beschäftigten.
Ich habe es nicht bereut. Beim Eintritt in den Sesselsaal vernahm ich leise Jazzmusike aus dem Hause Blue Note Records und erkannte sogleich den Interpreten, den genialen Bud Powell (bitte nicht mit Baden Powell verwechseln) mit seinem verrückten Klavierbonbon "Un Poco Loco". Ob die allmächtige Matrix damit etwa mich und meinen kalauernden Kompagnon meinte?
Bereits die ersten Bilder des Films "Bild aus hunderttausend Steinen" waren ein Vergnügen. Bonbonfarbener Fünfziger-Jahre-Schick durchblumte eine lebendig quirrlende Stalinstadt. So habe ich mir das immer gewünscht und Otto Schutzmeister vermutlich auch. "Ein sozialistisches Shangri-La" nennt es der Junge von nebenan in seiner Besprechung. Der Wändekünstler Walter Womacka stieg mit einem Kompagnon aus einem Bus mit Werksarbeitern und strebte dem Rathaus (egtl. Hausse der Parteien und Massenorganisationen)... [hier fehlt ein Teil des Textes]
Der Film zeigt, wie aus einer Idee ein Bild und schließlich ein Mosaik wird. Eine Heidenarbeit! Nun sehe ich das Mosaik im Foyer des Rathauses mit ganzen anderen Augen und will unbedingt demnächst wieder hin. Sogar Obama ist oben rechts abgebildet. Da hätte die allmächtige Matrix anfangs auch noch den Blue Note-Klasiker "Mosaic" von Art Blakey & his Jazz Messengers einspielen können, aber vielleicht waren Ben und ich da noch draußen an der Kasse.
Alles weitere könnt ihr nebenan lesen. Tschüß!
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Freitag, Oktober 10, 2008
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Sonntag, 6. Juli 2008
Licht am Ende des Tunnels

Hier mal etwas der Jahreszeit entsprechendes und typisches. Als in Hütte 40 Grad im Schatten herrschten ("Wer sagt denn, dass wir im Schatten arbeiten?"), drängte es diese junge Frau raschen Schrittes ins Licht. Mehr dazu weiß ich leider nicht.
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Sonntag, Juli 06, 2008
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Samstag, 5. Juli 2008
Schatten am Ende des Tunnels

Das EH-Blog hatte neulich in der Rubrik "Verlorenes und Übersehenes in Eisenhüttenstadt" ein Motiv, dass mich doch sehr bewegt hat. Sogleich packte mich der Neid und dann der Ehrgeiz, es dem Blogbuster Ben gleich- und besser zu machen. Und das ist dabei herausgekommen.
Ob Ben nun auch neidisch wird?
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Samstag, Juli 05, 2008
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Freitag, 16. Mai 2008
Sprengung von Mittelganghaus - Grund: Mittel gingen aus
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Freitag, Mai 16, 2008
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